
Die Räume sind nicht hoch genug und Deckendurchbrüche will man tunlichst vermeiden, weil sie an der gewünschten Stelle nicht möglich oder zu aufwändig sind. Wenn eine Zentrifuge mit direkter Entleerung in einen Konustrockner installiert werden soll, sind solche Höhenprobleme gleich vorgegeben.
Die Lösung ist ein AVA Wendeltrockner auf einer drehbaren Hubsäule. Der Trockner wird unter eine Zentrifuge geschwenkt, an der Austragsschurre angedockt und während mehrerer Zyklen befüllt. Für die Trocknung wird er von der Zentrifuge abgekoppelt, abgesenkt und aus dem Bereich der Zentrifuge geschwenkt. Die Schwenkbarkeit bedingt, dass die Verbindungen für die Beheizung des Trockners und für den Brüdenstrom flexibel und verdrehbar ausgeführt sind. Zur Entleerung wird der Trockner an der Säule hochgefahren, damit Fässer oder andere Transportbehälter unter den Trockner geschoben und mit ihm verbunden werden können. Der Einsatz von Doppelklappen für den Ein- und Austrag erlaubt die Verarbeitung von Klasse 3 Produkten ohne speziellen Arbeitsschutz für die Produktionsmitarbeiter. Ausfahrbare CIP-Düsen am Deckel des Trockners und der Einsatz des Mischwerks bei hohen Tourenzahlen gewährleisten eine gründliche Reinigung im abgeschlossenen System und damit einen raschen Produktwechsel.
Trockner auf Hubsäulen können meist ohne Deckendurchbrüche in bestehende Produktionsräume eingebaut werden. Das System benötigt geringere Raumhöhen als eine feste Installation der beiden Komponenten. Beim letzten Projekt bleibt die Zentrifuge bis zum Ablauf der Trocknungszeit unbenutzt. Sie könnte aber auch ohne Trockner weiter betrieben und in einen Zwischenbehälter entleert werden. Die Zentrifugenkapazität lässt sich optimal ausnutzen, wenn zwei Trockner auf je einer Hubsäule abwechselnd befüllt und für die Trocknung zur Seite geschwenkt werden.
Eingesetzte Maschinen:
Vertikalmischer
Vertikaltrockner
Ansprechpartner für Anwendungen:
applications(@)ava-huep.com
Download:
Pharma_Hubsäule (PDF, 140 KB)